Europäische Prüfnorm prEN 1621-1 für Aufprallschutz-Protektoren

 

Prüfverfahren

Messungen und Einteilung in CE Protektortypen A und B
Größe der Prüfschablonen:
S = Schulter, E = Ellbogen, K = Knie, H = Hüfte
L = Schienbein

Die Größe der Protektoren wird anhand von Schablonen überprüft. Es gibt Einteilungen zwischen Typ A und B. Die Maße der B-Protektoren sind für die Bedürfnisse der meisten Motorradfahrer vorgesehen. Es ist jedoch möglich, daß aus Gründen der Ergonomie in gewissen Fällen Typ B-Protektoren unpassend sind. In diesen Fällen kann der Typ A-Protektor als Alternative gewählt werden. Die Prüfschablone muß den Protektor in der gesamten Fläche bedecken.

 

Die Protektoren werden 24 Stunden auf 20° Celsius und 65 % relative Luftfeuchte konditioniert. Sofort nach Entnahme aus der Klimakammer wird der Protektor auf einen Prüfkopf mit Sensor gelegt. Über dem Protektor hängt ein Fallgewicht von 5 kg. Es werden drei Aufschläge gemacht. Die auf dem Prüfsensor auftretende Restenergie wird gemessen.

Zulässiger EU-Grenzwert: 35.0 kN
Prüfergebnis Erbo, gemessene Kraft in [kN]
(kein Einzelwert in 50 kN)
Protektor
Prüfung
Ellbogen Knie/Schienb. Hüfte
1 25,8 24,7 26,0
2 24,9 25,4 24,8
3 25,9 23,7 25,1
Summe 76,6 73,8 76,0
Mittelwert 25,5 24,6 25,3
Prüfergebnis:
Mittelwert aus 9 Einzelmessungen:
25.0 kN